Rosenkohl

Brassica oleracea

Röschen aus Brüssel: ein Wintergemüse mit Heilkraft

Für Kinder wohl eine der unbeliebtesten Gemüsesorten, versöhnen sich Erwachsene mit dem Rosenkohl. Und das zurecht, denn mit den vielen Mineral- und Ballaststoffen hilft der Rosenkohl, gesund durch den Winter zu kommen.

Rosenkohl wurde im 16. Jahrhundert erstmals in den Spanischen Niederlanden, dem heutigen Belgien, gezüchtet. Deshalb wird er oft noch als "Brüsseler Sprossen" oder "Brüsseler Kohl" bezeichnet.

Anfang des 19. Jahrhunderts fand der Rosenkohl in ganz Europa Verbreitung und gelangte über Frankreich und England nach Nordamerika.

Heute wird Rosenkohl überwiegend in den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien angebaut.

Frühsorten können bereits ab September geerntet werden; die Haupterntezeit liegt jedoch nach dem ersten Frost im November und Dezember.

Rosenkohl in Anlehnung an die kleinen, am Stamm wachsenden walnussgroßen Knospen, die wie kleine Röschen aussehen. Aufgrund seiner Herkunft auch "Brüsseler Kohl" oder "Brüsseler Sprossen" genannt; in Österreich auch Sprossenkohl und Kohlsprossen.

Wie alle Kohlsorten stammt auch der Rosenkohl vom Wildkohl ab und gehört zur botanischen Familie der Kreuzblütler. Kreuzblütler enthalten ein schwefliges, ätherisches Öl, das ihre geschmackliche Note mitbestimmt. Dieser auch in den Kohlgemüsesorten vorkommende sekundäre Pflanzenstoff hilft, Krebs vorzubeugen, Magenbeschwerden zu lindern und Verstopfung zu vermeiden. Lediglich bei Gallensteinen sollte man Kohlgerichte besser meiden.

Der Rosenkohl ist ein sehr nährstoff- und vitaminreiches Wintergemüse und gleichzeitig pflanzlicher Eiweiss-Lieferant. Dank der wertvollen Nährstoffe (Mineral- und Ballaststoffe) und Vitamine (Vitamin A, Vitamin B2 und Vitamin C) schützt das Gemüse vor Erkältungen und grippalen Infekten.

Im Gegensatz zu den anderen Kohlsorten wie beispielsweise Rot- und Weißkohl oder Brokkoli, die aus einem einzigen Kopf bestehen, trägt eine Rosenkohl-Pflanze bis zu 40 walnussgroße Knospen (Röschen), die aus dem ca. 70 cm hohen Stamm herauswachsen. Jedes einzelne "Röschen" sieht aus wie ein Miniatur-Kohlkopf.

Rosenkohl ist winterhart und somit typisches Wintergemüse. Es schmeckt gegart oder gekocht im Salat, Auflauf oder – gerade an kalten Wintertagen – in wärmenden, das Immunsystem stärkenden Eintöpfen und Suppen. Auch in der Pfanne angebraten, können mit Rosenkohl herzhafte Speisen zubereitet werden. Blanchiert lässt sich Rosenkohl hervorragend einfrieren.

Der Geschmack des Rosenkohls ist beileibe nicht jedermanns Sache. Gerade Kinder lehnen das Gemüse konsequent ab, was vermutlich an den im Rosenkohl vorhandenen Bitterstoffen liegen mag. Gerade mal 400 Gramm werden pro Kopf und Jahr in Deutschland verzehrt. Erst im Erwachsenenalter entdeckt so mancher die Liebe zu den kleinen Rosenkohlköpfchen ... (und wenn gar nichts mehr hilft, könnte dies hier eine Lösung gegen die Vorbehalte gegenüber dem Rosenkohl sein :-))

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