Kirschen

Prunus avium (Süßkirsche) bzw. Prunus cerasus (Sauerkirsche)

Wenn die Kirschen reif sind, beginnt der Sommer

"Wenn die Vögel an den Kirschen picken, schmecken sie vorzüglich", so der Volksmund. Ob süß oder sauer, hell oder dunkelrot – im Sommer heißt es Kirschen naschen!

Als Wildkirsche seither in Asien und den gemäßigten Klimazonen Europas beheimatet, stammt die uns heute bekannte Form der kultivierten Kirsche aus den Gegenden rund um das Schwarze Meer.

Der römische Feldherr Lukullus nahm 74 v. Chr. einige Pflanzen aus der Hafenstadt Kerasos (das heutige Giresun in der Türkei) nach Italien mit. Die Römer brachten die Steinfrucht über die Alpen an den Bodensee. Von dort aus verbreitete sich die Kirsche bis nach Nordeuropa.

Seither züchten versierte Obstbauern neue Kirschsorten; mehr als Tausend kennt man heute.

Heute wird die Kirsche in allen gemäßigten Klimazonen der Welt angebaut.

Deutsche Kirschen sind vor allem im Juni und Juli erhältlich.

Der Anbau von Süßkirschen ist in Deutschland der Fläche nach der zweitbedeutendste Baumobstanbau – hinter dem des Apfels. Ein Großteil der Süßkirschen (40 Prozent des bundesweiten Anbaus) kommt aus Baden-Würrtemberg. Den Rekord jedoch hält die Gemeinde Hagen im Teutoburger Wald: Dort wachsen 250 verschiedene Süßkirschsorten – so viele wie sonst nirgendwo in Europa.

Der gewerbliche Anbau von Sauerkirschen hingegen konzentriert sich vor allem auf die drei Bundesländer Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen.

Der Name der "Kirsche" geht auf die Hafenstadt Kerasos (das heutige Giresun in der Türkei), von wo die Frucht im 1. Jahrhundert v. Chr. durch die Römer nach Europa gelangte.

Nicht nur im Deutschen, sondern auch in vielen weiteren europäischen Sprachen findet sich ein Bezug zu jener Stadt "Kerasos", so beispielsweise cereza im Spanischen, cereja im Portugiesischen oder cerise im Französischen.

Kirschen gibt es in großer Vielfalt, unzähligen Sorten und reicher Farbpalette von hellgelb über verschiedene Rottöne bis hin zu fast schwarz.

Die Kirsche gehört zur Familie der Rosengewächse. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts unterscheidet man zwischen Süß- und Sauerkirschen.

Innerhalb der Süßkirschen wiederum gibt es zwei Typen: die hartfleischigen Knorpelkirschen, auch Knupperkirschen genannt, sowie die überwiegend dunkelroten, Herzkirschen mit weichem, saftigen Fleisch. Beide Varianten der Süßkirschen schmecken am besten als Frischobst direkt vom Baum, aber auch in Obstsalaten. Die ersten hellroten Sorten kommen bereits Ende Mai auf den Markt, im Juli folgen die dunkelroten.

Sauerkirschen – sowohl die dunklen Weichseln, als auch die gelblichen, hellen Amarellen – haben einen deutlich höheren Fruchtsäuregehalt und eignen sich vor allem zum Backen von Kuchen und Torten, aber auch für Marmelade oder Kompott oder zu Eis. Die bekannteste Sauerkirschsorte ist die dunkelrote Schattenmorelle.

Leckere Kirschen-Rezepte stehen hoch im Kurs. Ob knackig-frisch vom Baum, als Marmelade, Kompott, im Kuchen, mit Zucker garniert, gekocht zu Waffeln – Kirschen schmecken nicht nur köstlich süß, sondern sind auch noch gesund, fettarm und voller Vitamine.

Besonders gesund sind die sekundären Pflanzenstoffe der Kirschen, vor allem die Polyphenole, und hier vor allem die Anthocyane, die den Früchten die markante Rotfarbe verleihen und vor Krebs schützen.

Reich an Vitamin A, B1, B2, B6, C, E, Niacin, Folsäure, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Kalium und Zink, sind Kirschen ein wertvolles Obst bei Übergewicht, Diabetes, chronischen Erkrankungen und für Blutreinigungskuren.

Die bis August frisch erhältlichen Kirschen reifen nicht nach. Sie halten sich ein bis zwei Tage im Kühlschrank, am besten in einem Plastikbeutel verpackt. Erst kurz vor Verzehr sollten sie gewaschen werden, da sie sonst relativ schnell faulen.

Tipp: Um die Früchte zu entsteinen, Kirschen einige Minuten ins Gefrierfach geben. Aus dem fest gewordenen Fruchtfleisch lassen sich die Steine einfacher lösen.

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