Johannisbeeren

ribes

Die kleine Vitamin-C-Bombe

Es gibt sie in schwarz, in rot und auch in weiß: die Johannisbeere. Rund um ihren Namensgeber, dem Johannistag am 24. Juni, gelangen sie zur vollen Reife.

Die Johannisbeere wird seit dem Mittelalter kultiviert und stammt ursprünglich von einer Wildart, die in Europa und Nordasien heimisch war.

West- und Nordeuropa, Sibirien, Nordamerika

Der Name Johannisbeere lehnt sich an den Johannistag an, dem 24. Juni, Termin, um den herum die ersten Sorten reif werden.

In der Schweiz werden die Johannisbeeren Meertrübeli genannt. In Österreich und Altbayern heißen sie Ribiseln (abgeleitet von lateinisch ribes über das gleichlautende italienische Wort). Der Gattungsname stammt vom arabischen ribâs, einer im Libanon wachsenden Rhabarberart, was die mittelalterlichen Botaniker zu ribes veränderten.

Johannisbeeren wachsen auf einem 1 bis 1,5 m großen Strauch. Am verbreitetsten sind die Rote Johannisbeere (ribes rubrum) und die Schwarze Johannisbeere (ribes nigrum). Rote und Schwarze Johannisbeeren schmecken direkt vom Strauch gepflückt leicht säuerlich und sind reich an Vitamin C sowie an Fruchtsäuren und Ballaststoffen. Rote Johannisbeeren enthalten zusätzlich Biotin und Kalzium, schwarze Johannisbeeren Kalium, Eisen und den Farbstoff Anthocyan. Rote und weiße Johannisbeeren können ab Mitte bis Ende Juni geerntet werden, schwarze Johannisbeeren beginnen etwa einen Monat später zu reifen. Eher selten ist eine dritte Variante anzutreffen, die Weißen Johannisbeeren, die geschmacklich ihren roten Schwestern ähneln, dabei aber deutlich süßer schmecken.

Aufgrund ihres hohen Gehaltes an Vitamin C sind Johannisbeeren besonders gesund. So schützen sie vor Krankheiten und helfen traditionell bei Erkältungen und Venenbeschwerden. Aber nicht nur die Beeren, auch die Johannisbeerblätter enthalten wertvolle Sustanzen, die Harnwegsprobleme oder leichte Gliederschmerzen lindern können.

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