Rhabarber

Rheum rhabarbarum

Sonnenanbeter

Auch wenn Rhabarber meist in Süßspeisen wie Kompott oder Kuchen Anwendung findet, ist Rhabarber kein Obst, sondern ein Gemüse. Er zählt zu den Sonnenanbetern unter den Stauden; je breiter die Stängel, desto mehr Sonne hat er getankt.

Rhabarber kommt ursprünglich aus dem Himalaya und gelangte im 11. Jahrhundert über die arabische Medizin in die abendländische Medizin des Mittelalters. Nicht wie heute fanden hier die Stängel, sondern vor allem die unterirdischen Sproßachsen für die Zubereitung von Arzneimitteln Verwendung. Ab dem 16. Jahrhundert wurde Rhabarber auch in Russland angebaut und gelangte im 18. Jahrhundert in andere Teile Europas. Der erste gewerbsmäßige Anbau in Deutschland erfolgte 1848 in Hamburg-Kirchwerder und breitete sich von Norden nach Süden aus.

Heute gelangt Rhabarber aus heimischen Gefilden in unsere Geschäfte.

rheum rhabarbarum (lat.), Bedeutung: fremdländische Wurzel

 

 

Das deutsche Wort Barbar hat laut Duden-Herkunftswörterbuch denselben griechischen Ursprung wie die Pflanzenbezeichnung Rhabarber. Die deutsche Bezeichnung wurde im 18. Jahrhundert aus dem italienischen Wort rabarbaro entlehnt.

Rhabarber ist eine krautige Pflanze, deren Blätter bis zu 70 cm groß werden können. Je nach Sorte ist der Blattstiel mehr oder weniger stark rot gefärbt und der Rand des Blattes leicht gekraust. Die Blattstiele werden geschält und meist geschnitten weiterverarbeitet. Wenn man den passenden Nährboden hat, ist Rhabarber sehr pflegeleicht.

Die Erntezeit für Rhabarber beginnt im April und endet Ende Juni. Ab diesem Zeitpunkt sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, da dann der Gehalt der – in hohen Mengen giftigen – Oxalsäure in dem Gemüse deutlich ansteigt.

Rhabarber gilt wegen seiner Zubereitung gemeinhin als Obst, obwohl er in seiner Eigenschaft als Staude eigentlich zu den Gemüsen zählt. Bekannt sind die Weiterverarbeitung zu Konfitüren und Kompott oder auch die Verwendung im Kuchen. Darüber hinaus wird Rhabarber auch zur Herstellung von Saft oder Most genutzt; Rhabarberschorle gilt als beliebtes Sommergetränk.

Beliebt ist Rhabarber wegen seines erfrischenden, pikant-säuerlichen Geschmacks und des geringen Kaloriengehalts.

Rhabarber enthält die Vitamine A, B1, B2, C sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Niacin.

 

 

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