Radieschen

Raphanus sativus

Radieschen: pink, scharf, gesund!

Die kleinen Schwestern des Rettichs sind echte Schlankmacher, enthalten hochwirksame Senföle und viele Vitamine. Doch vor allem schmecken sie knackig-lecker!

Woher die Radieschen ursprünglich kommen, ist unklar. In Europa hat sich das Radieschen erst im 16. Jahrhundert, anfänglich zunächst langsam in der französischen Küche etabliert. Sicher ist, dass Radieschen im Fernen Orient heute deutlich größeren Zuspruch finden als bei uns. Während in Deutschland durchschnittlich nur 250 g Radieschen pro Jahr und Kopf konsumiert werden, liegt der Durschnittskonsum in Japan bei 13 kg, in Korea sogar bei 30 kg

Die Saison der besonders gesunden und viele Vitalstoffe enthaltenden Freilandradieschen, die unter echtem Sonnenlicht gewachsen sind, beginnt im Frühjahr und dauert bis in den Herbst hinein. Unterschieden wird dabei zwischen den klassischen, frühen Sorten (für die Frühjahrs- oder Herbstaussaat bzw. -ernte) sowie den Sommerradieschen. In ihrer Form und Farbe gibt es zahlreiche Varianten: farblich weiß, rot-weiß, gelblich, grünlich und violett, kegelförmig, zylindrisch oder auch in runder Form.

Seinen Namen verdankt das Radieschen dem lateinischen Wort radix, was "Wurzel" bedeutet. Zwar wächst das beliebte Gemüse unter der Erde, doch handelt es sich nicht wirklich um eine Wurzel, sondern um eine rund vier Zentimeter dicke sogenannte "Speicherknolle", erst an ihr schließt die dünne Wurzel an. Leider wird die wie ein dünner Faden aussehende Wurzel – genau wie die grünen Blätter – meist weggeworfen, obgleich sie ebenfalls essbar und gesund ist.

Die kleinen sympathisch anmutenden und knackig-lecker schmeckenden Radieschen gehören botanisch gesehen wie auch Brokkoli, Rosenkohl und Co. zur Familie der Kreuzblütengewächse und zählen zur Gattung der Rettiche.

Die bis zu etwa vier Zentimeter dicke Speicherknolle schmeckt scharf (auch wenn bei so mancher Sorte diese charakteristische Schärfe weggezüchtet wurde), ist innen komplett weiß und außen zumeist rot bis weinrot/violett (kann aber je nach Sorte auch weiße, gelbe und sogar grünliche Farbtöne annehmen). Der typische Geschmack des Radieschens wird durch die beinhaltenden Senföle verursacht.

Gerade bei Radieschen gilt: Je frischer, desto leckerer. Erst recht, zumal die Radieschen gegenüber anderen Kreuzblütengewächsen den Vorteil haben, dass sie von den meisten Menschen am liebsten roh gegessen werden. Auf diese Weise roh genossen, kommen die wertvollen Inhaltsstoffe richtig zur Geltung. Als Snack zwischen durch oder beim Sport bleiben sie ungeschnitten länger frisch und knackig. Aufgrund ihrer pfeffrigen Note sind rohe Radieschen auch eine ideale Salatzutat, schmecken aber genauso gut auf einer Scheibe Vollkornbrot.

Radieschen bestehen zu 95 % aus Wasser. Sie haben kaum Proteine, kaum Fett und auch nur ganz wenig Kohlehydrate. Auf der Guthabenseite stehen jedoch der Mineralstoff Phosphor, die Spurenelemente Selen und Eisen, Folsäure (Vitamin B) sowie Vitamin C (je röter die Radieschen, desto höher der Vitamin-C-Gehalt). Das enthaltene Vitamin K ist wichtig für die Knochenbildung und die Blutgerinnung. In der Heilkunde werden sie zudem bei Hustenleiden angewandt. Denn Radieschen (wie auch der Rettich) wirken antibiotisch, entzündungshemmend und können überdies vor einem Diabetes schützen.

Aufgrund des relativ geringen Nährwertes von gerade mal 14-17 kcal / 100 g sind Radieschen echte Schlankmacher. Die Senföle binden die Fette, so dass diese unverwertet wieder den Körper verlassen können. Die ätherischen Öle regen den Gallenfluss an und unterstützen die Leber beim Entgiften des Körpers. Ferner helfen Radieschen dabei, den Cholesterinspiegel im Blut zu senken und wirken entwässernd, was wiederum der Senkung des Bluthochdrucks dienlich ist.

Die Haltbarkeit von Radieschen ist begrenzt; sie können nicht allzu lange gelagert werden. Im Kühlschrank lassen sich Radieschen gerademal ein oder zwei Tage frisch halten. Idealerweise, indem das Laub entfernt wird und die Wurzeln entweder in ein feuchtes Tuch gehüllt oder aber in einer luftdicht verschlossenen Dose verstaut werden. Auch gut: den ganzen Bund mit den Blättern nach unten in eine Wasserschlüssel legen.

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