Pomelo

Citrus maxima Merr.

Pomelo: eigentümliche Erscheinung birgt ganz neues Geschmackserlebnis

Die noch sehr junge Kreuzung aus Grapefruit und Pampelmuse liegt in Europa derzeit richtig im Trend. Nicht umsonst, denn die größte aller Zitrusfrüchte ist zugleich auch eine der gesündesten Obstsorten überhaupt.

Chinas Lieblingsfrucht erobert Europa

Die Pomelos gehören zu den echten Pampelmusen und sind ursächlich aus Israel infolge einer Rückkreuzung der Pampelmuse (Citrus maxima) mit der Grapefruit (Citrus paradisi).

Während Pomelos in Deutschland erst seit 1974 erhältlich sind, wird die Honig-Pomelo in Südostasien und China bereits über Jahrhunderte kultiviert. Bereits in der Ming- und Qing-Dynastie war die Honig-Pomelo hier in der Bevölkerung sehr beliebt. Damals prägten die Einheimischen den Begriff "Kaiser Pomelo", da sie als Tribut an seine Majestät, den Kaiser von China, galt.

Pomelos benötigen ein feuchtwarmes, frostfreies Klima. Herkunftsländer sind Israel und Südafrika. Den deutschen Importmarkt allerdings dominieren gegenwärtig die Sorten Honig- und Pink-Pomelo aus Südchina und Südostasien.

Für gewöhnlich wächst die Pomelo an bis zu 15 Meter hohen Bäumen. Im kommerziellen Anbau jedoch wird der Baum meist deutlich kleiner gehalten, da die Kultivierung und Ernte überwiegend in Handarbeit geschieht. Schon der Duft der Pomelo-Blüten verspricht einiges: bezeichnet wird er in China als "Liebe auf den ersten Blick".

Erntesaison ist von Ende August bis Dezember. In Europa ist die Pomelo von Ende September bis März verfügbar.

Englisch: pom[m]elo, in Anlehnung ans Niederländische pompelmous.

Die Namensgebung ist ein wenig verwirrend:

Pampelmuse und Grapefruit werden umgangssprachlich oftmals synonym verwendet. Die Grapefruit ist jedoch das Ergebnis einer Kreuzung von Orange und Pampelmuse

Im Englischen steht pomelo für die "echte" Pampelmuse, im Französischen für die Grapefruit und im Spanischen für die Grapefruit, Pampelmuse und Pomelo. Im Deutschen hingegen wird Pomelo jene Frucht bezeichnet, die in den 1970er Jahren aus einer Rückkreuzung zwischen Grapefruit und der Pampelmuse gezüchtet wurde und sich seit einigen Jahren einer zunehmenden Beliebtheit bei uns erfreut.

Pomelos sind die größten aller Zitrusfrüchte, eine Rückkreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit. Die in Deutschland angebotenen Pomelos haben einen Durchmesser von 10 bis 30 cm und wiegen durchschnittlich 700 bis 2.000 g. Die große, birnenförmige Zitrusfrucht mit dicker, weißgelblicher bis grünlicher Schale hat einen etwas eigentümlichen, aber doch sehr angenehmen Geschmack: weniger süß als der einer Orange, aber auch weniger sauer als der einer Zitrone oder Grapefruit, brombeerähnlich, aber ein wenig bitterer. Grundsätzlich gilt: Je pappiger und schrumpeliger die Schale, desto besser schmeckt die Frucht. Gerade die Honig-Pomelo erfreut sich in Europa zunehmender Beliebtheit.

Zum besseren Transport sind die birnenförmigen, hellgelben, hellgrünlichen oder auch zartrosafarbenen Früchte häufig von einem Tragenetz umhüllt.

Eine dicke Schale umgibt das Fruchtfleisch, das wie bei allen Zitrusfrüchten in Segmente aufgeteilt ist. Diese sehr ausgeprägte und entsprechend eigentümliche Außenhülle der Pomelo macht fast schon die Hälfte ihres Gesamtgewichtes aus.

Zum Schälen der Frucht ist ein spitzes, scharfes Messer vonnöten. Am einfachsten öffnen lässt sich die Pomelo, indem zunächst der Fruchtdeckel abgeschnitten wird. Ein beherzter Griff in den mittigen Hohlraum trennt sie in zwei Hälften. Alternativ kann die Schale wie auch bei einer Orange ringsherum in gleichmäßigen Abständen von oben nach unten in einzelne Segmente eingeritzt und dann von Hand geschält werden. Die Haut der Segmente sollte gründlich entfernt werden, um einen bitteren Nachgeschmack zu vermeiden. Das übrigbleibende Fruchtfleisch ist zwar erfrischend fruchtig, aber keineswegs derart saftig wie das einer Orange. Dies hat den Vorteil, dass das Schälen auch ohne Spritzen und nasse Hände gelingt.

Das etwas mühsame Schälen lohnt sich, denn das Fruchtfleisch einer reifen Pomelo ist honigsüß, schmeckt pur, als Marmelade oder im Salat. Auch kandiert schmeckt das Fruchtfleisch hervorragend, und lässt sich hervorragend als Zutat für Backgerichte verwenden. Auch gepresst ergibt die Zitrusfrucht einen schmackhaften, erfrischenden und gesunden Pomelosaft.

Bei Zimmertemperatur halten die Früchte sich bis zu 2 Wochen.

Pomelos gelten als eine der gesündesten Obstsorten. Die Zitrusfrucht enthält wenig Kalorien, dafür umso mehr die Abwehrkräfte stärkendes Vitamin C (41 Milligramm pro hundert Gramm Fruchtfleisch). Auch der Gehalt an gesunden Bioflavonoiden (sekundäre Pflanzenstoffe) ist beachtlich. Diese verhindern die Oxidation von Vitamin C im Körper und hemmen die Ausschüttung von Histamin, wodurch allergische Reaktionen abgemildert werden können. Darüber hinaus sind Pomelos reich an Kalium, Magnesium und Phosphat. Ihr Bitterstoff Limonin regt ohne Nebenwirkungen den Darm am und vermag Krebserkrankungen vorzubeugen. Blutdruck senkend wirkt hingegen der Inhaltsstoff Narangin, wovon wiederum Bluthochdruckpatienten profitieren. Das in Pomelos - insbesondere in der Schale der Zitrusfrucht - enthaltene Pektin seinerseits befördert die Blutzirkulation, reinigt die Arterien und senkt den Cholesterinspiegel. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, wie hierdurch Arteriosklerose und Trombosen vorgebeugt werden kann.

Vorsicht geboten ist allerdings beim Konsum von Pomelos bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, da hier Wechselwirkungen auftreten können. In solch einem Fall sollte zuerst Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker genommen werden.

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