Mangold

beta cycla

"Mama, ich mag keinen Spinat!"

Lange war Mangold im deutschsprachigen Raum eines der wichtigstes Gemüsesorten überhaupt ... bis es von Spinat und Spargel verdrängt wurde. Aktuell erlebt der einstige "Superstar" der Küche ein wohlverdientes und -mundendes Comeback.

Mangold wurde schon vor 4000 Jahren im Nahen Osten kultiviert, seine ursprüngliche Heimat liegt rund um das östliche Mittelmeer und in den Gebieten um Vorderasien. Im deutschen Raum wird Mangold erstmals im 16. Jahrhundert in Kräuterbüchern erwähnt und zählte sogar im 17. Jahrhundert zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland, bevor es vom Spinat und somit für lange Zeit aus dem Bewusstsein und den deutschen Küchen verdrängt wurde. Heute jedoch erfreut sich Mangold wieder zunehmender Beliebtheit.

Hauptsächlich wird Mangold in den warmen Ländern des Mittelmeers angebaut und ist in der Saison von Mai bis Oktober frisch erhältlich. Der meisten Mangold kommt hierzulande aus Italien, Spanien oder Frankreich.

Der Name "Mangold" stammt vermutlich von den altdeutschen Begriffen "Managolt" bzw. "Managwalt" was so viel bedeutet wie "Vielherrscher".

In der deutschsprachigen Schweiz wird Mangold auch Krautstiel genannt.

Das spinatähnliche Gemüse ist eng mit der Zuckerrübe, der Runkelrübe und der Rote Bete verwandt, alle gehören sie zu den Gänsefußgewächsen. Die astigen Stiele des Mangold sind entweder rot oder weiß, die Ränder der Mangoldblätter wellig. Stängel wie auch die Blätter werden verzehrt.

Unterschieden wird zwischen dem Stiel- oder Rippenmangold, der in der Schweiz auch Krautmangold genannt wird. Sein Erkennungsmerkmal sind die stark hervortretenden Mittelrippen der Blätter. Geschmacklich erinnern die Blattstiele etwas an Spargel und werden daher häufig als "Spargel des armen Mannes" bezeichnet.

Schnitt- oder Blattmangold sind auch unter den Bezeichnungen Beißkohl oder Römischer Kohl bekannt. Diese Variante hat etwas kleinere Blätter und schmalere Stiele.

Einige Mangoldsorten überstehen auch den Winter und liefern dann ab April noch einmal für wenige Wochen frisches Gemüse. Blattmangold ist hier gegenüber der winterlichen Kälte resistenter als es der Stielmangold ist.

Mangold enthält neben Vitamin C und Eisen vor allem sehr viel Vitamin K, welches für die Blutgerinnung und die Knochenbildung von Bedeutung ist. Darüber hinaus fördert das leicht bekömmliche Mangold die Verdauung.

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