Limette

Citrus latifolia / Citrus aurantiifolia

Limette: die kleine grüne Schwester der Zitrone

Spritzig-erfrischt durch den Sommer, gesund-gestärkt durch den Winter. Die Limetten sorgen übers ganze Jahr hinweg für gute Laune und reichlich Vitamin-C-Zufuhr.

Heimat der Limette ist ursprünglich der südostasiatische Raum. Die Limette benötigt ein tropisches Klima, welches sie in den Hauptanbaugebieten Malaysia, Sri Lanka, Vietnam, Indien, Kenia, Mexiko, auf den Westindischen Inseln, in der Dominikanischen Republik, Brasilien und auch Ägypten vorfindet. Die Früchte reifen dort das ganze Jahr über.

Mehr als 1.000 Limetten kann ein einziger Baum im Jahr liefern. Als Importware ist die Limette bei uns somit das ganze Jahr über erhältlich. 

Das aus dem Französischen kommende Wort limette bedeutet "kleine Limone".

Kleine Schwester der Zitrone

Limetten und Zitronen sind zwar unterschiedliche Arten von Zitrusfrüchten, haben aber ähnliche Eigenschaften und gelangen deshalb auch zu relativ ähnlichen Verwendungen: Mit ihrer erfrischenden Säure verfeinern sie sowohl süße als auch herzhafte Gerichte.

Unterschiede lassen sich im Aussehen, Geschmack und bei den Nährstoffen feststellen. Die Schale einer reifen Limette ist grün, eine gelbe Farbe deutet darauf hin, dass sie bereits überreif ist. Bei der Zitrone verhält es sich umgekehrt: Eine grüne Schale ist hier ein Zeichen dafür, dass sie noch nicht ausgereift ist.

Obwohl die Limette kleiner und dünnschichtiger (in etwa so groß wie ein Tischtennisball) als Zitronen, enthalten sie etwa doppelt so viel Saft wie ihre größeren, gelben Schwestern.

Geschmacklich unterscheiden sich die Zitrusfrüchte dahingehend, dass die Zitrone in der Regel hauptsächlich sauer schmeckt, während die Limette darüber hinaus eine gewisse Würze mit sich bringt. Aus diesem Grund wird sie gerne in Cocktails verwendet.

Grün und gesund

In Bezug auf die Nährwerte unterscheiden sich die Zitrusfrüchte ebenfalls: Eine Limette hat etwas weniger (45 mg / 100 g) Vitamin C als eine Zitrone (50 mg / 100 g), was aber immer noch fast die Hälfte des täglichen Bedarfs von 100 Milligramm bedeutet. Das macht auch Limetten wertvoll in allen Fällen, wo gute Abwehrkräfte gefragt sind. Auch enthält die Limette nur halb so viel Kalium (80 mg) wie eine Zitrone. Auch beim Magnesiumgehalt liegt die Zitrone vorne. Dafür enthält die Limette etwas mehr Kalzium, Vitamin E und Folsäure. Limetten weisen darüber hinaus einen nennenswerten Gehalt ätherischer Öle, Phosphor, der Spurenelemente Zink und Eisen sowie Vitamin A auf.

Die Heilkräfte der Limetten sind beachtlich, wirken sie doch desinfizierend und krebsvorbeugend. Zudem lindern sie Rheuma-Beschwerden und haben eine stimmungsaufhellende Wirkung. Ausgezeichnet eignen sich die Limette auch bei Erkältungen, Halsschmerzen, Nebenhöhlenentzündungen und Fieber. Außerdem stärkt die Limette wie alle Zitrusfrüchte das Immunsystem.

Womöglich helfen Limetten sogar dabei, mit dem Rauchen aufzuhören. Untersuchungen einer Studie thailändischer Wissenschaftler ergaben, dass Limettensaft die Lust auf Zigaretten fast genauso gut minimieren konnte wie Nikotin-Kaugummis.

Während Zitronen (ursprünglich aus China) auch im warmen Südeuropa (Spanien, Italien) gedeihen, benötigen die deutlich kälteempfindlicheren Limetten ein tropisches Klima außerhalb Europas.

Bei Zimmertemperatur können Limetten etwa fünf bis sieben Tage gelagert werden. Danach wird sie trocken und die Schale sehr hart. In kühlen Kellerräumen (bei etwa 10 Grad) hält sich die Limette zwei bis drei Wochen (Zitronen halten sich länger: Bei Zimmertemperatur bleiben diese mehrere Wochen frisch, gekühlt noch länger).

Unterschiedliche Sorten:

Im Supermarkt bieten wir in aller Regel die sogenannten Tahiti- oder Persischen Limetten, Citrus latifolia, an. Sie sind – genauso wie ihr Fruchtfleisch – grün und haben so gut wie keine Kerne.

Die Mexikanische Limette, Citrus aurantiifolia, ist eher klein und sehr saftig. Sie enthält viele kleine Kerne. Ihre Schale ist grün-gelblich gefärbt, genauso wie ihr Fruchtfleisch.

Caipirinha, Daiquiri und Mojito sind die bekanntesten Cocktail-Getränke auf Basis von Limetten. In der persischen Küche wird der Saft der Limetten oft zur Aromatisierung von Schwarztee verwendet. Auch getrocknet werden die Limetten in der persischen Küche genutzt, dann als säuerliches Würzungsmittel.

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