Himbeere

Rubus idaeus

Zum Naschen verführt

Wer kann Himbeeren, diesen kleinen süßen, rosa-roten Vitalbomben schon widerstehen? Zum Naschen, als leichte Müslibeilage, als saftiger Tortenbelag oder eingemacht als schmackhafte Marmelade.

Die Himbeere gehört zu den ältesten Kulturfrüchten Europas, und bereits im Altertum als Heilpflanze bekannt. Sowohl Früchte als auch Blätter werden als Nahrungsmittel und zu Heilzwecken verwendet. Im Mittelalter wurden Himbeeren vor allem in Klöstern kultiviert und heute wegen ihrer leckeren Früchte eine sehr beliebte Gartenpflanze.

Die wilde Himbeere ist im gemäßigten bis nördlichen Europa und Westsibirien weit verbreitet. In mediterranen Klimazonen ist sie nur noch selten und wenn dann in höheren Lagen anzutreffen. In den Alpen steigt sie bis in eine Höhenlage von etwa 2000 Metern. Eingebürgerte Vorkommen gibt es zudem im Osten Nordamerikas, in Grönland sowie in Neuseeland.

Die größten Himbeerproduzenten sind Russland, Mexiko, Serbien und Polen. Europa ist dabei für fast 70 Prozent der Welternte verantwortlich.

In Deutschland sind Himbeersträucher als wildwachsendes Gewächs hauptsächlich in Wäldern mit kali- und nitratreiche Böden zu finden, insbesondere in sonnigen bis halbschattigen Lagen, zum Beispiel auf Waldlichtungen und an Waldrändern mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie kühlen Sommertemperaturen.

Der deutsche Name der Himbeere (durch Lautangleichung hervorgegangen aus der althochdeutschen Bezeichnung Hintperi) leitet sich aus der altnordischen und angelsächsischen Vokabel hind (Hirschkuh) ab, bedeutet also „Beere der Hirschkuh“.

Für den Begriff Himbeere gab und gibt es im Volksmund noch viele weitere regional gebräuchliche Bezeichnungen. Beispiele hierfür sind „Imbere“ (Eifel), „Imper“ (Tirol, Elsass), „Himmere“ (Göttingen), „Humbel“ (bergisch), „Himpelbeere“ (Schlesien), „Hindlbeer“ (Oberösterreich), „Hummelbeer“ (Vorarlberg), „Holbeer“ (bayrisch-österreichisch, schwäbisch). Die schweizerischen Bezeichnungen „Haarbeeri“ und „Sidebeeri“ nehmen Bezug auf die seidige Behaarung der Blattunterseite und der Früchte. „Hohlbeere“, „Katzenbeere“, „Grollbeere“, „Hexenschmierbeere“, „Mollbeere“ oder „Ambas“ sind darüber hinaus noch ältere deutsche Bezeichnungen. [Quelle: wikipedia]

Neben Erdbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren gehören Himbeeren zu den beliebtesten Beeren. Gerade Kinder naschen gerne die kleinen, süßen rosa-roten Vitalbomben.

Nicht nur zum Naschen, auch lassen sich Himbeeren sehr gut weiterverarbeiten oder einkochen zu Konfitüren, Gelees, Saft und Sirup. Besonders beliebt sind sie auch als feine Zutat für Desserts und Müsli sowie als Tortenbelag.

Gesund sind Himbeeren sowieso: viel Vitamine (vor allem Vitamin C) sowie Magnesium, Kalzium und eine ordentliche Portion Eisen zeichnen die empfindlichen Früchte aus. 100 Gramm frische Himbeeren haben gerade mal 52 Kalorien.

Leider dauert die Ernteperiode nur kurz an: In Deutschland ist die Erntezeit je nach Sorte bis zu den ersten Frösten im Spätherbst. Grundsätzlich wird bei der Himbeere zwischen zwei Sorten unterschieden: Sommerhimbeeren sowie Herbsthimbeeren (remontierende Sorten, welche mehrmals jährlich fruchten). Wie auch Brombeeren gehören Himbeeren zur Gruppe der Sammelsteinfrüchte. Diese setzen sich aus vielen kleinen Einzelfrüchtchen mit Samen zusammen. Daher die zahllosen Kernchen in diesen Beeren. Himbeeren reifen nach der Ernte nicht nach und zählen somit zu den „nichtklimakterischen“ Früchten. Sollte die Ernte mal zu üppig sein, können Himbeeren auch gut eingefroren werden, da sie auch aufgetaut nichts von ihrem Aroma verlieren.

Neben den saftigen Früchten lassen sich auch die Blätter der Himbeere als aromatische Beigabe zu Tees oder zu Heilzwecken verwenden.

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