Cherimoya

Annona cherimola

Cherimoyas: die süßeste Frucht der Welt

... und zugleich eines der nahrhaftesten Lebensmittel überhaupt. Ob pur als Dessert, im Smoothie oder in frischem Fruchtsalat versprüht die Andenfrucht gerade in unseren Wintermonaten jede Menge gesunder Exotik.

Cherimoyas benötigen subtropisches Klima. Ursächlich kommen sie aus Südamerika, konkret aus den Andenrepubliken Chile, Peru, Ecuador und Kolumbien, wo sie in 1.000 bis 2.000 Meter Höhe an bis zu neun Meter hohen Flaschenbäumen gedeihen.

Die Cherimoyafrucht wurde von den Inkas sehr geschätzt. Mitte des 18. Jahrhunderts kamen die Samen nach Spanien, wo sie heute insbesondere in der Sierra Nevada im Süden der iberischen Halbinsel wächst. Auch in anderen mediterranen Ländern wird die Frucht angebaut, insbesondere auf Madeira, in Italien sowie in Israel. Darüber hinaus gibt es auch in Südostasien, insbesondere in Sri Lanka, Cherimoyasorten.

Die Cherimoya gehört zu den typischen Winterfrüchten. Die Saison der aus Südeuropa zu uns kommenden Früchte startet im September und dauert bis zum Februar.

Der botanische Name Annona cherimola kommt aus dem Quechua (indigene Sprache im südamerikanischen Andenraum) und bedeutet soviel wie "frische, runde Frucht".

Weitere deutsche Bezeichnungen für die Cherimoya sind auch Zucker- oder Rahmapfel.

Die Cherimoya gehört zu den Annonengewächsen, immergrüne Pflanzen in den Tropen und Subtropen, von denen es rund 175 Arten gibt. Die Cerhimoyafrucht ist etwa faustgroß und ähnelt in ihrer Form einer Riesenerdbeere. Sie können zarte 100g wiegen, aber auch über 2kg schwer werden. Die Cherimoya wird auch "Rahmapfel" oder "Cremefrucht" genannt und verweist damit auf das unter ihrer grüngelben, ledrigen Haut befindliche cremige, weiß-elfenbeinfarbene Fruchtfleisch. Für manche erinnert der Geschmack an zuckersüße Erdbeeren, andere fühlen sich eher an Ananas, Birne, Banane oder gar süßer Sahne erinnert. So lecker süß die Frucht selbst, so ungenießbar sind die schwarzen, an Kaffeebonen errinnernden Samenkerne. Sie sollten keineswegs gegessen oder runtergeschluckt werden, denn sie wirken abführend und werden gar als Brechmittel verwendet.

Gekauft werden sollte die Frucht vornehmlich in noch unreifem Zustand, um sie dann nach ein paar Tagen in heimischer Lagerung (bei Zimmertemperatur; bei kühler Lagerung bei ca. 10 Grad wird der Reifungsprozess verlangsamt) gereift zu verzehren. Den idealen Moment der Reife bringt man am einfachsten mittels schlichtem Drucktest in Erfahrung. Reife Früchte erkennt man daran, dass das Fruchfleisch beim Drücken der Schale leicht nachgibt, ähnlich wie bei einer Avocado. Ebenso verfärbt sich wiederum wie bei einer Avocado – die grüne Schale einer Cherimoya leicht ins Schwarze. Zudem lässt sich der Fruchtstiel ohne Mühe herausziehen. Überreife Früchte schmecken zunehmend mehlig. Am einfachsten ist es, sie in Segmente zu schnitten und dann von der Schale zu trennen oder aber wie eine Kiwi oder Avocado auszulöffeln.

Cherimoyas eignen sich hervorragend für Obstsalate und Desserts, finden aber auch püriert oder als Saft in Smoothies, beispielsweise kombiniert mit Orange oder Limette, Verwendung.

Laut einer Übersicht der BBC sind Cherimoyas gar das (nach Mandeln) nahrhafteste Lebensmittel überhaupt! 

Auf jeden Fall sind sie reich an B-Vitaminen: Keine von der Größe her vergleichbare Frucht hat einen derart hohen Vitamin-B-Anteil! Somit eigenen sich die Früchte sehr gut bei Herzinsuffizienz. Nicht nur stärken sie das Herz und reinigen die Herzgefäße, auch bei Übergewicht sind Cherimoyas ideal. Denn trotz des relativ hohen Gehaltes an Kohlehydraten und Zuckerarten (Fructose, Saccharose und Glukose) verursacht die exotische Frucht ein großes Sättigungsgefühl, geradeso als hätte man einen ganzen Teller Essen zu sich genommen. Da Cherimoyas zudem kaum Fett oder Natrium beinhalten, eignen sich die Früchte gut zu Abnehmen.

Darüber hinaus fördern Cherimoyas die Verdauung und sind reich an Mineralsstoffen und Spurenelementen. Chirimoyas gehören zu den Früchten mit dem höchsten Kalziumgehalt überhaupt. Kalium, Kupfer, Eisen und Magnesium sind der Frucht ebenso zu eigen.

Bei der Verwendung sollte übrigens darauf geachtet werden, dass von der Frucht nichts auf die Bekleidung kommt, denn sie erzeugt sehr schwer zu entfernende Flecken.

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