Blumenkohl

Brassica oleracea var. botrytis

Blumenkohl: strenger Geruch, zarter Geschmack

Zugegeben: Der Geruch beim Kochen ist schon arg. Dafür entschädigt die blumenhafte Kohlvariante durch ihre sehr ausgeprägte Bekömmlichkeit und eine gehörige Portion gesundes Vitamin C.

Blumenkohl stammt von der in Kleinasien beheimateten Urform Brassica oleracea var. silvestris ab und fand bereits im 6. Jahrhundert erste Erwähnung. Die Kreuzfahrer des Hochmittelalters brachten dann die Samen von ihren Kreuzzügen mit nach Italien. Seit dem 16. Jahrhundert wird Blumenkohl in ganz Europa angebaut – zuerst in Italien, kurze Zeit später auch in Frankreich.

Heute gehört der Blumenkohl – verbreitet ist er in der ganzen Welt – in Europa zu den beliebtesten Kohlsorten. Zu den wichtigsten Anbaunationen zählen in Europa Spanien, Italien, die Türkei, Polen und Frankreich.

(Quelle: u.a. wikipedia)

Weitere Bezeichnungen für Blumenkohl, dessen Bezeichnung (naheliegenderweise) dem blumenförmigen Blütenstand geschuldet ist: Karfiol, Käsekohl, Blütenkohl, Traubenkohl, Minarett-Kohl oder Italienischer Kohl.

Blumenkohl zählt zu den Kohlgemüsen, ist im Vergleich zu seinen Artgenossen aber besonders leicht verdaulich und bläht auch weniger.

Die weiße Farbe verdankt der Blumenkohl seinen schützenden Hüllblättern, die das Sonnenlicht fern halten. Ein weiteres Merkmal dieser Kohlsorte ist der starke Geruch, der sich beim Kochen entfaltet. Umso bekömmlicher ist er jedoch, derart, dass sich Blumenkohl sogar für Schonkost eignet.

Eine besondere Variante des Blumenkohls ist der in Italien und Frankreich angebaute grüne Romanesco (Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis). Die grüne (manchmal auch violette) Farbe erhält der Romanesco aufgrund der nicht vollständig von Hüllblättern umschlossenen Blütenstände, so dass diese sich während des Wachstums violett bzw. grün einfärben.

Blumenkohl (und erst recht der Romanesco) enhält besonders viel Vitamin C und Mineralstoffe wie bespielsweise Kalium.

Ob zum Salat, in Suppen, als Gemüsebeilage, oder überbacken in Aufläufen oder auch als gefüllter Blumenkohl: die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Tipps:

Wie auch für andere Kohlsorten gilt: Die Hinzugabe von Kümmel im Kochwasser wikt zusätzlich entblähend.

Der pentrante Kohlgeruch beim Kochen von Blumenkohl lässt sich mildern oder sogar verhindern, wenn man eine größere Brotkruste mit in den Kochtopf gibt.

Blumenkohl am besten immer mit dem Strunk nach unten kochen, gerne auch in einer Mischung aus Milch (alternativ etwas Zitronensaft) und Wasser. Denn die Milch bzw. der Zitronensaft sorgt darfür, dass Blumenkohl seine weiße Farbe erhält.

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